Welche Formen der Risikolebensversicherung gibt es, und welche eignet sich für mich?
Von den Versicherungen werden heute unterschiedliche Formen der Risikolebensversicherung angeboten, wie zum Beispiel die klassische Risikolebensversicherung. Diese Form ist vor allem für Alleinerziehende Personen oder junge Familien geeignet, denn über die gesamte Laufzeit des Versicherungsvertrages bleiben sowohl die zu zahlenden Versicherungsprämien, wie auch die Versicherungssumme konstant.
Eine andere Form ist die so genannte Verbundene Risikolebensversicherung, bei der 2 oder mehr Personen die Möglichkeit erhalten, sich über einen einzigen Versicherungsschein zu versichern. In Anspruch genommen wird diese Form heute vor allem von Ehepaaren, bzw. Paaren oder Geschäftspartnern. In der Regel sind die zu zahlenden Versicherungsprämien wesentlich günstiger wie bei Einzelverträgen, wobei die vereinbarte Versicherungssumme jedoch nur einmal ausgezahlt wird und zwar dann, wenn einer der im Versicherungsvertrag genannten Versicherten verstirbt. Im Todesfall eines Versicherungsnehmers erhalten die Hinterbliebenen die vertraglich vereinbarte Versicherungssumme ausgezahlt. Sollten beide Versicherungsnehmer auf einmal versterben, wird die Versicherungsleistung ebenfalls nur einmal fällig.
Die Fallende Risikolebensversicherung wird heute vor allem von Darlehensnehmern abgeschlossen, denn bei diesem Vertrag sinken jedes Jahr sowohl die zu zahlenden Versicherungsprämien, wie auch die Versicherungssumme. Der Versicherungsvertrag passt sich somit jedes Jahr an die noch offene Darlehenssumme an, denn die Fallende Risikolebensversicherung ist vornehmlich zur Absicherung des Kredites gedacht, damit die Hinterbliebenen im Todesfall nicht die noch offene Restkreditsumme zurück zahlen müssen.